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EINLADUNG
Anlässlich des 75. Geburtstages
des österreichischen Medailleurs Helmut Zobl lädt das
Kunsthistorische Museum zur Eröffnung einer kleinen
Werkschau "1Zobl -75. Das Bild im Kreis.
Helmut Zobl - Prägungen 1965 bis 2016"

Zur Eröffnung sprechen:
Michael Alram, Direktor des Münzkabinetts

Dietmar F. Spranz
Vizepräsident der Österreich. Numismatischen Gesellschaft

Donnerstag, 29, September 2016, 18 Uhr
Kunsthistorisches Museum, Lounge der Museumsfreunde, 2. St.
Öffnungszeiten:
30. September 2016 bis 28. Februar 2017
Di - So, 10 bis 18 Uhr, Maria- Theresien-Platz, 1010 Wien
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Abbildung: Abschlag von der Stahlkugel
"Zyklus Liebe Fortsetzung", 1984
Foto copyr. KHM Museumsverband 
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Foto Simone Zobl, 2015

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Vitrine 1- mit Stahlkugel "Liebe Fortsetzung", 1984
Zobl-Welttaler, 1 -11 (mit gemeins. Av.- 1- 12), 1972-2011,

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(Zobl)

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(Dr. Rainer Grund)

khm-text Prägetechnik, S3, Arnold,200-221-340pxl-
(Dr. Paul Arnold)

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Vitrine 2, Münzentwürfe, oben, Zeichnung zur 20-S-Münze, 1979
Ebene oben, wird noch ergänzt mit Fotos, ebenso Ebene unten
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Zeichnung 50 J. Republik 1968  -Zeichnung Abfahrtsläufer 1975 

 
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Vitrine 3 mit 3 Ebenen. Ebenfalls Ergänzungen mit weiteren Fotos.
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Die Ausstellungsobjekte sind großteils Belegexemplare von Aufträgen der vergangenen Jahre und in Ergänzung Leihgaben von Sammlern. Herzlichen Dank:
Michael Beckers, Friedrich Falar, Gerhard Graber, Gertrude Hruby, Roger Kühne, Hans Löschner, Münzkabinett Wien, Andreas Scheucher, Josef Schrefel, Alexander Schwab-Trau, Peter Sauer, Dietmar Spranz, Peter Zajacz, Simone Zobl.
Es befinden sich etwa 100 Objekte in den Vitrinen. Prägungen, Güsse, Zeichnungen, Reliefs und Kleinplastik. Die einleitenden Texte sind dem Katalog der Ausstellung im Münzkabinett  Dresden, 2001 (Ein österreichischer Medailleur) von Dr. Paul Arnold und Direktor Dr. Rainer Grund, entnommen.- dazu später weitere Informationen.
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Zur Ausstellung entstand die Prägung
 Av WNR 1304, Rv WNR 1305khm-Gelungener Spung-, 100, ARv,,Ag 3 x 26,7g, Ag,
Gelungener höchster Sprung I u. Gelungener höchster Sprung II  Dm außen, ca. 30 mm.

In wenigen Worten zu beschreiben, was sich innerhalb von Sekunden ereignet, besonders in einem Augenblick, der ein Höchstmaß an Leistung erfordert, ist sehr schwer.  Es kann nur erlebt werden. Das drückt, in diesem Fall sehr präzise die selbst gestellte  Höhe  der Latte aus, die überwunden wird.
Es ist ein Gleichnis für jene Geschehen, die Menschen, in unterschiedlichsten Anforderungen, jeder für sich selbst, mit LIebe und Begeisterung bewältigen. Und immer neue Sprünge wagen ...
Revers:
Die starke Linie ist Horizont, Erdung und auch Aufforderung zur Körperwendung. Die wesentlichsten Augenblicke liegen in der Annäherung an das Leichterwerden, ohne aber dadurch den Blick auf die Mitmenschen zu verlieren.
Diese Prägung, entstanden, wie die gewidmeten Arbeiten zu den bisherigen Ausstellungen, ergänzt die kleine Werkschau im MÜnzkabinett Wien und ich sage damit auch DANKE allen Sammlern und Freunden für das mir bisher gezeigte Interesse.

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vli.: Dr. Winfried Stelzer, Dr. Kurt Steger, Sbg., HR. Dr. Günther Dembski, Präsident der Österr. Numismatischen Gesellschaft, 
Dr. Fritz Braun, Dr. inge Reisner (verdeckt), Dr. Wilhelm Zich,
Prof. Mag. Fritz Weilandt,
im Hintergrund
DI Hertha Zobl und Mag. Arch. Engelbert Zobl,
rechts, Frau Tina Duenkelmeyer, AKH Wien
Foto: Franz Morgenbesser.

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Begrüssung von Dir. HR Dr. Michael Alram, Münzkabinett

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Nach der Rede zur Ausstellung von Dietmar F. Spranz,
Vizepräsident der Österreichischen Numismatischen Gesellschaft.

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Foto: Alfred Pany

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Links vor diesem Bild ist der Eingang zum Münzkabinett ...
Foto H. Zobl, wie auch von den Vitrinen.
Das eine oder andere ergänzende Foto fehlt noch....
-November 2016-

 





 

 

         Weihn-karte 2015, 320 pxl,146

 

      WNR 1300,1301-ARv-Weihn-Prägung 2015-, 320 pxl-138

                      (ev. zur Vergrösserung anklicken...)
                                  ©  Foto Helmut Zobl

 

              Cibatool-neg-110pxl-DSC_3129              rel-werkov-Lokta-Papier- 110 pxl-DSC_3132
    Relief Werkovits- negativ in Cibatool / Abdruck in Lokta-Bütten

       Giesser Rabas-Team-pxl 320-DSC_3192 
 Rabas-Giesser-Team: li: Martin Petermann, re: Herbert Wittrich,
                                  Wien, Ottakring.
    Der mit Spannung erwartete fertige, perfekte Bronzeguss ...
 

       Relief Wertkovits, Bronze,320pxl-079

          "Die Zeit-Uhr, die nur anscheinend still steht", 2015
             Format: A3, gewidmet von Familienangehörigen.
                          
                          (Fotos: copyr. Zobl, 2015)
                 Relief für Vergrösserung kurz anklicken...

 

 

 

        At.Tage 2015,-Ag,320 pxl---037

        Mein Gruss an El Greco I und Mein Gruss an El Greco II
                   Werknummer 1298, 1299, Dm 25 mm,    
           (eventuell Foto zur Vergrösserung kurz anklicken)

Legende zu 1298: Im umschließenden Kreis sind es die vielen Figuren, teils konzentrisch nach innen, teils nach außen gewendet, sie bewegen sich aber in gegenläufiger Richtung. Immer in Begegnungen, einander aber nicht störend. Ein Paar, hoch aufstrebend (ich denke an El Greco) füllt die freie Fläche.
Im Mittelteil dahinter ein beschütztes waagrechtes Feld, gleich einer Brücke zu den beiden Ringen. Einzelne Figuren aus dem iinneren Ring herausgetreten, sind jeweils der Mitte zugewendet, der visionären stillen und innigen Umarmung. Und Erfüllung.

Legende zu 1299: Das Zueinander-und Miteinandergehen, Menschen mit kleinen Menschen, mit den Kindern, die in so vielfältiger Weise umarmt, gehoben, an sich gedrückt, beschützt, ja liebkost werden, das sieht man in der Straßenwelt, der Außenwelt, der Erdenwelt, wo immer auch und in welcher Landschaft das Geschehen ist. Es ist wert, es zu sehen.
Wenn das Kind, der kleine Mensch, in die Höhe gehoben wird, als Zeichen der Zukunft und der Würde. Achtsam zu sein mit dieser Vision. Das künden auch die Augen bei El Grecos Figuren.--                            Wien im November 2015.
                    Fotos und Text, © Helmut Zobl 2015       

   -Szaiv-Sasan-Ag-ARV--340pxl-- -736
                  WNR 1297                        WNR 1296
     WNR 1297:" Wolfgang Szaivert, bewegtes lineares Profil"   
              WNR 1296, Frei nach "Sasanidischer Münzer,
            Abb 2 aus Sasanidischer Siegelkanon" (R. Göbl)
              Negativschnitte in Stahl, K 455, Ø 30 mm,   
Hammerschlag-Prägung in Feinsilber auf  handgeschmolzenem-        Schrötling, ± 32g, Ø ± 36 mm, signiert, punziert (ZOBL),  
                                    Auflage Limitiert
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Avers:
Das Portrait ist aus einem Erlebnis heraus bei einer Ausstel-lungseröffnung entstanden, ein Foto wie bei einer flüchtigen Begegnung. Portraits sind plastische Zeichnungen, festgehaltene Zeiteinschnitte, Linien fixieren Antlitz und Persönlichkeit. Winzige Figurenpaare innerhalb des Bildes ergänzen wie Beizeichen den Umraum, weisen auf den Wissensvermittler hin.  Konkret und praktisch. Ich denke an die Arbeitsbesuche mit den Studenten, wo auch mit Meissel und Hammer gearbeitet wurde. Und geprägt.
Da schliesst sich der Kreis zum sasanidischen Münzer, der mit aufmerksamen und konzentrierten Augen in das Münzgeschehen der Gegenwart schaut.
Revers: "Sasanidischer Münzer"
Aus einem einfachen Grund gibt es eine Änderung der Abfolge von Avers und Revers und der Werknummern. Die mir vorgeschlagene Abbildung der Gemme wollte ich zunächst einmal aus hand-werklicher Sicht verstehen, es ist eine Fräsung, Bild-Ø 18 mm und verlangt eine Übersetzung in Stahl- mit Meisseln. Zeichnung und Relief, Haltung, Symbole, Kopf frontal, Körper gedreht, sitzend der Präger beim Amboss, 1,7 fach vergrössert. Das Wesentliche an dem winzigen exakten Bild ist aber die zauberhafte Stimmung der sasanidischen Gemme, die in dem Stahlschnitt auch wirken soll.
Trotzdem bleiben für mich einige Fragen zur einzigartigen technischen Fertigkeit der Münzer-Gemme unbeantwortet.-
Helmut Zobl, Juni 2015
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Zur Verfügung gestellter Text zum "Münzer":
Der Sasanidische Münzer, der den Abdruck einer Karneol-Gemme aus dem 6. Jhdt zum Vorbild hat, weist auf ein ganz besonderes Forschungsgebiet von Wolfgang Szaivert hin, mit dem er sich bereits in seiner Dissertation im Jahre 1975 auseinander gesetzt hat. ()l
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(Einige Fotos folgen noch...)

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                (Zur Vergrösserung bitte anklicken)